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Boxen

  • Boxabteilung

Training

Montag, Mittwoch, 18.00 - 19.45 Uhr in der Sporthalle an der Jakob-Weber-Schule (Neugasse 2, 66849 Landstuhl)

Nähere Informationen erhaltet ihr bei unseren Trainern:

Thomas Grunder: 0176-84700193

Ali Allam: 0176-66671189

Landstuhler Faustkämpfer - Die Geschichte vom Boxen in Landstuhl

Im Jahre 1922 gründete sich die Boxabteilung des TuS Landstuhl. Im Zuge des Weltkrieges wurde viele Sportarten verboten. Hierzu zählte auch der Boxsport. In der Nachkriegszeit war dieser im Verhältnis zu übrigen Sportarten am längsten verboten. Gegen die Widerstände entstand bereits 1948 ein kleines Boxzentrum im Hof von Karl Kröner in der Landstuhler Hauptstraße. Offiziell wurde der Boxsport 1949 wieder zugelassen. Jean Theis (Abteilungsleiter) war der „Kopf“ der Boxer. Mit August Hecktor (Trainer), Jakob Kohl (Trainer), Brand, Ludwig Manuel, Alfons Staab, Richard Mangasser, Jean Kröner, Helmut Zimmermann und Bernhard Stemmler standen Männer an seiner Seite, die wieder die Voraussetzungen schaffen wollten, um an die Erfolge der Nachkriegszeit der Landstuhler Faustkämpfer anzuknüpfen.

Trotz schlechter Trainingsvoraussetzungen machte man sich in den Folgejahren einen Namen, indem man dem Publikum ausgezeichnete Boxkämpfe lieferte.

1954 übernahm August Hecktor die Abteilungsleitung. In den Folgejahren lies das Interesse am Boxsport in Landstuhl nach. Für den TuS Landstuhl kämpften vermehrt Gastboxer, mit denen sich das Publikum nicht identifizieren konnte. Auch monetäre Gesichtspunkte spielten hier eine Rolle. Darüber hinaus kämpften TuS Boxer vermehrt für andere Vereine. Unter anderem die Säulen der damaligen Boxstaffel Helmut Vogelsang und Fritz Bußer. Sie galten als Asse und stellten dies durch überdurchschnittliche Leistungen regelmäßig unter Beweis. Es wurde ruhig um die Boxabteilung…

In den 80er Jahren, rund 25 Jahre später erwachte die Boxabteilung zu neuem Leben. 1980 nahmen Fritz Bußer, Richard Scharwarter und Helmut Denzer die Wiedergeburt des Boxsports in Landstuhl in Angriff. Die Abteilung erfuhr durch hohes Interesse einen stetigen Zulauf, auch aus den umliegenden Ortschaften. Durch Erfolge und gute Platzierungen bei Meisterschaften erwies sich die Boxabteilung immer mehr als Anziehungspunkt in der Boxlandschaft der Pfalz. Immer mehr Boxer wurden beim TuS Landstuhl vorstellig. 1986 errang Markus Brenk die erste deutsche Jugendmeisterschaft für den Verein. Ungebrochen war der Zuspruch in den kommenden Jahren. Markus Brenk konnte im Folgejahr seine Leistung bestätigen und wurde vor heimischem Publikum in der Landstuhler Sickingenhalle zum zweiten Mal deutscher Juniorenmeister.

Meinungsverschiedenheiten zwischen Abteilungsleitung und Vorstandschaft ließen die Abteilung nicht zur Ruhe kommen. Gerüchte um einen eigenen Boxverein machten die Runde. Viele Boxer wanderten in der Folge ab. Ein Neuanfang war notwendig, dieser gelang jedoch nicht überzeugend. Nach dem Höhepunkt 1986 kehrte wieder Ruhe im Landstuhler Boxgeschehen ein.

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